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Die Rinderberg-Sage

Es soll sich zugetragen haben, dass ein Senn am Hausberg in Zweisimmen an einem wunderbaren Vollmondabend ein Rind vermisst hat.

Am ganzen Berg konnte er das Tier nicht auffinden. Es war ausgerechnet sein schönstes, wertvollstes und liebstes Rind, welches er jemals im Stall gehabt hatte. Der Senn schwörte sich, nicht eher Ruhe zu geben bis sein Tier wieder zurückgekehrt sei. Das Rind kam jedoch nie mehr zum Vorschein und der Senn verstarb nach jahrelanger vergeblicher Suche in hohem Alter. Seinen Schwur vermochte er bis zu seinem Tod nie einzulösen. Seither soll der Hausberg von Zweisimmen den Namen "Rinderberg" erhalten haben.

Der Senn und sein wunderschönes Rind aber, wird noch heute manchmal am Rinderberg angetroffen. In schönen Vollmondnächten hat sich schon manch verspäteter Skifahrer auf seinem Weg ins Tal durch unheimliche Begegnungen erschrocken. Ein grosses, schön gewachsenes weisses Rind soll an dunklen Waldrändern aufgetaucht sein und mit lautem "Muhen" seine Einsamkeit hinausgebrüllt haben.

Der Senn hingegen ruft in stillen Nächten noch oft nach dem vermissten Rind. Wer einmal ganz still verharrt und nur dem Wind zuhört kann es hören:
"chuuum häle häle häle  -  chuuum häle häle häle"

Der gute Geist am Rinderberg wird bis in alle Ewigkeit ruhelos herumgeistern und uns auf die Verbundenheit zwischen Mensch, Tier und Natur aufmerksam machen.